Aktuell


Am Donnerstag, 2. November 2017, werden wir DIE SAMMLUNG HAHNLOSER im Kunstmuseum Bern besuchen. für das Organisationsteam Margrit Schneider

Rückblick:


September 2017

Kunstmuseum Luzern

ROBERT ZÜND (1827–1909)

TOBIAS MADÖRIN (*1965)

BELLEVUE.

 

Robert Zünd (1827–1909), in der Zentralschweiz auch Meister des Buchenblatts genannt, wird nicht einfach in seiner ganzen Schönheit gezeigt, sondern seine Präzision soll auch uns, die heutigen Besucherinnen und Besucher des Kunstmuseums zum genauen Hinschauen verführen. Daher werden Robert Zünds Gemälden die Fotografien von Tobias Madörin (*1965) gegenübergestellt. Aufgrund des Titels oder der dargestellten Landschaft ist bei vielen Werken Zünds der Standort des Künstlers bekannt (auch wenn er in der freien Natur nur skizzierte und seine Sujets anschliessend im Atelier malte). Tobias Madörin ist seit Frühling 2016 draussen unterwegs, um mit seiner analogen Grossformatkamera dieselben Ansichten wie Robert Zünd einstmals festzuhalten. Dank der Langsamkeit wie auch des Detailreichtums, die der Arbeit mit der Grossformatkamera eigen ist, haben die Fotografien Madörins eine mit Zünds Gemälden vergleichbare Intensität, wenn es um die Genauigkeit des Blicks geht. Das Schauen, der Blick, kurz die Bildkompetenz sind das eigentliche Thema der Ausstellung von Robert Zünd und Tobias Madörin.

Februar 2017

Kunsthaus Zürich Grossstadtrausch / Naturidyll Kirchner – Die Berliner Jahre

 

Er ist der Meister des Expressionismus: Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938). Die rund 160 Werke umfassende Ausstellung «Grossstadtrausch / Naturidyll. Kirchner – Die Berliner Jahre» widmet sich seiner bahnbrechenden Schaffensphase von 1911 bis 1917, als der junge Künstler in Berlin lebte. In den Fokus der Präsentation gerückt wird dabei das Spannungsverhältnis zwischen seinem Leben in der pulsierenden Grossstadt Berlin und auf der beschaulichen Ostseeinsel Fehmarn, wo er die Sommermonate von 1912 bis 1914 verbrachte. Beide Orte der Inspiration könnten nicht gegensätzlicher sein, doch zeugen die damals entstandenen Werke von Kirchners Streben nach einem Leben ausserhalb der bürgerlichen Normen und nach einer neuen, «ursprünglichen» Ausdrucksform. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges liess Kirchner 1915 in eine psychische und physische Krise stürzen, von der sich der Künstler erst 1917, als er sich in den Davoser Bergen niederliess, langsam erholen und zu einer neuen Schaffensphase finden sollte. Neben Gemälden, Zeichnungen, Druckgrafiken, Skizzenbüchern und Fotografien aus Kirchners Zeit in Berlin werden auch eine repräsentative Auswahl seiner frühen Arbeiten aus Dresden sowie erste Gemälde, die in Davos entstanden sind, gezeigt. Zum ersten Mal in der Schweiz wird diesem spannenden Kapitel in Kirchners Werk eine Ausstellung gewidmet, die in Kooperation mit dem Brücke-Museum Berlin entsteht.

Januar 2017

Liechtenstein - Die Fürslichen Sammlungen

Kunstmuseum Bern Donnerstag, 26. Januar 2017

Eine der schönsten und bedeutendsten Privatsammlungen der Welt öffnet für einige Monate ihre Schatzkammern in einer Ausstellung, wie sie bislang in der Schweiz nicht zu sehen war: In einer gross angelegten Präsentation widmet sich das Kunstmuseum Bern der jahrhundertealten Sammlungspolitik der Fürsten von Liechtenstein. Mit der Ausstellung wird das Tor in eine aussergewöhnliche und glanzvolle Welt aufgestossen, wie sie in der Schweiz nicht zu finden ist. Die Fürstlichen Sammlungen umfassen Meisterwerke europäischer Kunst aus fünf Jahrhunderten von höchster Qualität, die durch eine aktive Ankaufspolitik auch heute noch stetig ergänzt werden.

November 2016

Neu und Alt

Museum Oskar Reinhart, Winterthur

 

Das Museum Oskar Reinhart zeigt seine Sammlung in neuer Form. Ziel der neuen Hängung ist eine attraktive Präsentation der Gemälde der Stiftung Oskar Reinhart unter Einbezug von Werken aus der Sammlung des Kunstmuseums Winterthur. Um die Bilder grosszügiger und repräsentativer zeigen zu können, wurden die Räume farblich neu gestaltet und die alten Zwischenwände entfernt. Der erste Teil der Neuhängung wurde am 9. September 2016 eröffnet, der zweite Teil am 24. Februar 2017.

Oktober 2016

Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter

in der Fondation Beyeler, Riehen

 

Zum ersten Mal seit 30 Jahren widmet sich eine umfassende Ausstellung in der Schweiz einem der faszinierendsten Kapitel der modernen Kunst, das unter dem Titel "Der Blaue Reiter" berühmt geworden ist. Ausgehend von den Werken Wassily Kandinskys in der Sammlung Beyeler wird dem Publikum ein Einblick in die Arbeit einer Gruppe avantgardistischer Künstler gegeben, deren Offenheit und Internationalität durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen wurden. "Der Blaue Reiter" ist der Name des legendären Almanachs, der von Wassily Kandinsky (1866-1944) und Franz Marc (1880-1916) herausgegeben wurde. Kandinsky und Marc versammelten in diesem Buch Texte und Bilder aus unterschiedlichen Kulturen und von verschiedenen Künstlern. Dieses Denken, vor dessen Hintergrund vor allem Kandinsky und Marc ihren Weg zur Abstraktion entwickelten, führte zu einem Wendepunkt in der abendländischen Kunstauffassung und prägte Generationen von Malern - bis heute.

September 2016

Landesmuseum Zürich

Europa in der Renaissance Metamorphosen 1400-1600

 

Aufgrund zunehmender Platznot wurde das Landesmuseum Zürich von 2013 bis 2016 erstmals erweitert. Das Basler Architekturbüro Christ & Gantenbein wurde 2002 nach ei- nem zweistufigen Architekturwettbewerb mit der Sanierung des bestehenden Gull-Baus sowie der Planung eines modern gestalteten Annexbaus, der in den Platzspitzpark hin- einragt, beauftragt. Die 2006 begonnenen Sanierungsarbeiten am Bahnhofflügel im Kostenumfang von 75 Mio. Franken wurden am 28. Juli 2009 abgeschlossen. Weitere Sanierungsarbeiten im Altbau, inklusive Kunstgewerbeschulflügel, waren bis 2016 im Gange. Die Eröffnungsausstellung im Landesmuseum Zürich widmet sich der Renaissance. Diese Kulturepoche steht für einige der bedeutendsten Umbrüche der Weltgeschichte.

April 2016

Moderatorin Radio SRF 1

Stadt Führung : Love Stories - Sehnsucht, Liebe, Happy End

 

Sie erfahren, wo der verheiratete Richard Wagner seine grosse Liebe kennenlernte, was die Funktion eines Ehezimmers im Rathaus war oder wer Casanova in Zürich davon abhielt ins Kloster einzutreten. Lassen Sie sich in romantische, witzige aber auch spannende Momente versetzen.

 

Weiter gibt es "Love Stories" über berühmte Paare, die sich in Zürich kennengelernt haben. Da wären etwa: Alberte Einstein und Mileva Maric oder Max Frisch und Ingeborg Bachmann sowie Huldrych Zwingli, J.H. Pestalozzi...

März 2016

DADA Universal im Landesmuseum Zürich

 

«DADA WAR DA BEVOR DADA DA WAR».

 

Vor hundert Jahren wurde in Zürich die radikale Kunstbewegung Dada gegründet und sofort weltberühmt Doch was verbirgt sich hinter dem Wort? Blödelei und Unsinn? Nein Dada rechne te mit dem Wahnsinn des Ersten Weltkriegs ab. Aus Anlass des runden Geburtstags zeigt das Landesmuseum 201 6 in einer Ausstellung nicht nur Dada-Werke, sondern auch die globale und universale Ausstrahlung der Bewegung: Und das bis in die Gegenwart. Im Zentrum steht als «Mo-na Lisa)) des Dadaismus das legendäre Urinoir von Marcel Duchamp. Und in einem Wirbel durch Zeit und Raum erlebt man den Esprit Dada dank Objekten, Projektionen und Lautgedichten. Alle Sinne werden angesprochen.

Denn: «DADA EST TATOU. TOUT EST DADA».

Januar 2016

Tomi Ungerer - INCOGNITO

 

Man sagt, Tomi Ungerer habe jeden beeinflusst – als Illustrator, Geschichtenerzähler, Autor, Bildhauer, Bauer, Metzger und Aktivist. Ununterbrochen hat der «schärfste Strich der Welt», wie man den heute 85-Jährigen auch nennt, seine spitzen Kommentare in die Welt gestreut. Aber wer genau ist Tomi Ungerer? Wir kennen ihn als Kinderbuchzeichner, als provokativen Grafiker und scharfzüngigen Autor, seine erotischen Illustrationen haben stark polarisiert. Weniger bekannt ist sein künstlerisches Werk: Die Assemblagen, Collagen und Plastiken sind seit Schaffensbeginn in den 1950er- Jahren aber integraler Bestandteil seines Gesamtwerks. Unsere Ausstellung will diesem bedeutsamen Werkbereich Ungerers erstmals umfassend Rechnung tragen, was ganz dem Geiste des Künstlers selbst entspricht: «Expect the Unexpected!»

Dezember 2015

Vom 23. Oktober 2015 bis zum 19. März 2016 präsentiert die Ernst Hohl-Kulturstiftung im Haus Appenzell drei faszinierende Wintervolksbräuche aus der Schweiz und Österreich. Ein einzigartiges Erlebnis erwar- tet die Besucher, die u.a. dank audiovisueller Techniken in die Welt des Silvesterklausens (AR), Glöcklerlaufs (AT) und Klausjagens (SZ) eintauchen. Neben den spektakulären Kopfbedeckungen – dem Markenzeichen dieser althergebrachten Traditionen – sind auch sämtliche Utensilien zu entde- cken, die einen stimmungsvollen Silvester (31. Dezember und 13. Januar), einen feierlichen Glöcklertag (5. Januar) und einen eindrücklichen Klaustag (5. Dezember) gewährleisten. Die einmalige Sonderaus- stellung zeigt, wie die kunstvollen Hauben, Iffelen und Kappen hergestellt werden, und geht dem Ur- sprung, der Bedeutung und den Gemeinsamkeiten der drei Bräuche auf den Grund.

September 2015

Kunsthaus Zürich Ein goldenes Zeitalter

 

Im Kunsthaus ist die holländische Kunst des 17. Jahrhunderts mit den Werken der Stiftungen Koetser und Ruzicka bereits sehr schön vertreten. An diese bedeutenden Bestände herangerückt werden für die Dauer einer Ausstellung die 40 kostbaren holländischen Gemälde einer Zürcher Privatsammlung, die noch kaum je zu sehen waren. Es handelt sich um meist kleinformatige Kabinettstücke von erlesener Qualität, deren wunderbare Kompositionen und spektakulärer Detailreichtum noch heute die Betrachter in ihren Bann ziehen: Heitere Genreszenen, prachtvolle Stillleben und Landschaften hervorragender Vertreter der holländischen Malerei, darunter etwa Hendrick Avercamp, Jan Brueghel d. Ä., Adriaen Coorte, Jan van Goyen oder Aert van der Neer. Der hohe Anspruch der Sammlung spiegelt sich auch darin, dass sie fast ausschliesslich signierte Bilder enthält. Dies macht auf das Selbstbewusstsein der holländischen Künstler jener Zeit aufmerksam, die als Erste in diesem Ausmass Werke für einen breiten Markt produzierten und jenseits der religiösen Kunst eine hohe Spezialisierung in vielfältigen Genres entwickelten

August 2015

ALOIS CARIGIET

 

in das Landes museum Zürich Künstler, Kinderbuch-Zeichner und Autor, Grafiker, Bühnenbildner: Alois Carigiet (1902 – 1985) ist der Vater von Schellen-Ursli und Begründer des legendären Cabaret Corni- chon. Ihm widmet das Landesmuseum Zürich eine Ausstellung und zeigt sein ganzes künstlerisches Spektrum. 

April 2015

Am 27 April wurde der Austellung von Paul Gauguin besucht.  Paul Gauguin präsentiert von die Fondation Beyeler einen Künstler, der von 1848 bis 1903 lebte, und dessen Werk seit Jahrzehnten fasziniert. Die Ausstellung war 2015 einer der Kulturhöhepunkte nicht nur der Schweiz, sondern Europas. Rund 50 Meisterwerke Gauguins aus international renommierten Museen und Privatsammlungen wurden zu sehen. Deren Versicherungswert beläuft sich laut Sam Keller, Direktor der Fondation Beyeler, auf zweieinhalb Milliarden Franken. Neben Bildern, die Gauguin in Frankreich gemalt hat, standen die berühmten Werke seiner Zeit in Tahiti und anderen Südsee-Inseln im Vordergrund. Sie verbinden auf einzigartige Weise Natur und Kultur, Mystik und Erotik, Traum und Wirklichkeit